Informationen zum Hund

 

Ein Hund ist heute mehr als nur ein Haustier, er ist ein Familienmitglied und manchmal hat er sogar den Status eines Kindes. Der Haushund stammt vom Wolf ab. Viele verschiedene Arten von Wölfen haben sich schon immer in der Nähe von Menschen aufgehalten. Da man in der Nähe von menschlichen Siedlungen auch Knochen von Hunden und auch auf Höhlenmalereien Bilder gefunden hat, weiß man, dass es den Hund schon seit 15.000 Jahren geben muss. Verhaltensforscher haben nachgewiesen, dass enorm viele Verhaltensarten bei Wolf und Hund gleich sind .Ebenso wie bei Mensch und Affen: Affen begrüßen sich von "Bauch-zu-Bauch" und "Gesicht-zu-Gesicht" - Hunde und Wölfe nie, sondern sie nähern sich von der Seite her an, sie gehen nie geradewegs aufeinander zu.

Warum heißt der Hund so?

Hund ist ja eigentlich ein Überbegriff für alle Hundeartigen Lebewesen. So stimmt es allerdings auch nicht ganz.. Bären gehören ja auch zu den Hundeartigen, und diese als Hunde zu bezeichnen, wäre völlig falsch. Hund ist eben dies Wort, welches Wölfe und Füchse zusammenfasst. Also alle Canidae.

Der heutige Haushund ist ja eigentlich ein Wolf. Unsere Hunde sind nichts anderes als eine Unterart von Canis lupus (Canis lupus familiaris). Es wäre also genau so wenig Falsch sie als Wölfe zu bezeichnen. Es wäre sogar eine genauere Bezeichnung dafür als Hund.

Das deutsche Wort Hund hat mit der lateinischen Abstammung überhaupt nichts mehr zu tun Das Wort Cani (aus welchem sich der Gattungsname Canis bildet) bedeutet übersetz soviel wie "Graues Haar". Was sich wohl auf einen Wolf bezieht.

Das Wort Hund bezeichnet eigentlich ein Raubtier. Das kommt wohl vom Wort "Hunda", Oder im älteren Hochdeutsch "Hunde" Was soviel bedeutet wie Beute oder Raub. Der Name Hund bedeutet also übersetzt so in etwa "Räuber".

Der Welpe kommt ins Haus

Wenn der Welpe in der Regel mit acht Wochen bis zehn Wochen, sein neues Zuhause erobert, sollte dort alles für ihn hergerichtet sein, vom festen Schlafplatz und einer Futterstelle bis zur Frage, wer für die Betreuung (inklusive am Anfang wahrscheinlich notwendiger nächtlicher Gassigänge) verantwortlich ist, und für seine Erziehung. Auch ein Welpe muss bereits erzogen werden, wenn dies auch eher sehr sanft geschieht.

Wenn so ein kleiner Welpe ins Haus kommt, ist die Verlockung groß, ihn maßlos zu verwöhnen und abzuknuddeln. Ja, weil er so süß ist wird er geradezu mit Liebe überschüttet. Doch die Weichen, die Sie jetzt stellen sind mitunter entscheidend für das Zusammenleben der Zukunft.

Sicher, der oder die Kleine ist süß, aber erlauben Sie nur, was sie auch später erlauben wollen. Denn Ihr Hund wird nicht verstehen, dass er gewisse Dinge später plötzlich nicht mehr darf, die er sonst immer durfte. Es ist nicht ungerecht, dem Hund seinen Schlafplatz zuzuweisen.



Mein Hund beißt ohne Vorwarnung

Hallo, und zwar geht es hier um meinen Labrador Asterix, er hat bei mir im Dorf schon drei kleinere Hunde angefallen den letzten hat er fast tot gebissen, konnte ihn dann losreisen indem ich ihm am Halsband hochgezogen habe. Aber er hat es überlebt. Asterix macht keinerlei Vorwarnungen, er rennt einfach los und beißt sich fest. Er hört zwar sehr gut wenn ich einen Hund zuvor sehe und ihn dann rufe, kommt her und ich mache ihn an die Leine, aber was bringt das wenn die anderen Hunde nichts hören und auf meine zu stürmen?
Habt Ihr einen Rat für mich?
Anne L. aus Balve

Antwort:

Jeder Hund hat eine Individualdistanz, die nicht einfach von anderen Hunden, Menschen oder sonstigem überschritten werden darf, ohne daß er sich dadurch bedroht, belästigt oder in die Enge getrieben fühlt. Bei manchen ist sie kaum bis gar nicht zu merken und bei anderen ist sie um so größer.

Du kannst versuchen, den Hund zu trainieren auch bei der Überschreitung dieser Distanz ruhig zu bleiben, dies bitte aber mit Maulkorb, ich denke allerdings, dass es, wenn es in eurem Fall überhaupt zum Erfolg führt, eine sehr zähe und langwierige Arbeit sein wird, falls du mutige Trainingspartner findest. Das Longiertraining wäre eine gute Alternative und von einem Hundetrainer der etwas davon versteht einsetzbar.


Arbeite auf jeden Fall noch am Grundgehorsam, evtl. schaffst du es ja deinen Hund zu dir ins Platz zu rufen, wo er dann zu bleiben hat und du verscheuchst/oder fängst den heranstürmenden Hund ab. Dazu muss deiner aber verlässlich im Platz bleiben.



Aggressionen weil ich unsicher bin

Mein Hund, 3 Jahre, ist durch meine Angst gegenüber anderen Rüden, auch unsicher bei anderen Rüden, und geht auch auf andere Hunde los! Beim freilaufen geht es wesentlich besser, aber es darf ihm kein Rüde zu nah kommen, wenn ich es kontrollieren kann, klappt es, aber um ihn raus zurufen oder weiterzugehen oder sogar, dass er ihn einfach nicht beachtet! Aber an der Leine reagiert er durch den Stress dann auch noch, viel aggressiver! Und knurrt die Hunde auch schon beim vorbeigehen an! Außer ich arbeite ganz gezielt mit Ablenkung, dann komm ich überall vorbei! Meine Frage aber ist, es müsste doch möglich sein, dem Hund mehr Selbstsicherheit zu geben oder zu lernen, dass er mit damit besser klar kommt! Welche Tipp's könnt ihr mir geben? Oder hat noch jemand so ein Problem mit seinem Hund?

Würde mich über Hilfe freuen!

Antwort:

Das Ziel sollte doch nicht sein: "schau weg, dann passiert dir nichts" sondern "schau hin und es passiert nichts".

Bogen laufen und Distanz schaffen ist eine gute Methode. Jede Situation muss gemanagt werden, damit der Hund gar nicht erst in das unerwünschte Verhalten verfallen muss). Stress für den Hund während solcher Situationen sollte in jedem Fall vorerst völlig vermieden werden, da Hunde unter Stress nicht lernen können. Später kann man dies dann langsam steigern. Belohnung fürs Anschauen des anderen Hunds bei neutralem oder freundlichem Verhalten.

Beim Bogen laufen in Trainingseinheiten ist es auch sinnig, der Spur des anderen Hundes mit Abstand ruhig zu folgen. So kann der eigene Hund anhand der Spur des anderen riechen, wer das denn vor ihm so ist. Er darf dann auch pinkeln (dient dem Stressabbau) und sollte auch selbst entscheiden können, ob er lieber umdrehen oder weiter gehen möchte. Nur die gute Distanz sollte bleiben. Also so weit entfernt bleiben, dass der eigene Hund NICHT in die Aggression gehen muss. Im weiteren ist es sehr sinnvoll an der eigenen Phobie zu arbeiten, da die eigene Ängstlichkeit auf den Hund überträgt.



Hund auf Sofa

Guten Tag,
wir haben seit ein paar Wochen den Sascha einen Mix und jetzt schafft er es, aufs Sofa zu springen, da scheint er zu gern zu liegen. Wie bringe ich ihm bei, dass er da nicht drauf darf, bisher war ich nämlich völlig erfolglos mit meinen Verboten.

Antwort:

Man muss wie ein Hund sein, beharrlich auf dem bestehen was man will.
Nein, das ist nicht richtig, man muss besser als ein Hund sein, beharrlicher als er drauf bestehen. Ob es ums Sofa oder um den Pantoffel durchkauen geht, es ist immer das gleiche. Sobald Du siehst dass er das tut, hin gehen, ihn vom Sofa werfen, dabei "runter" sagen. Später, wenn er wissen könnte was "runter" bedeutet, kannst Du das anders rum machen, erst runter sagen, wenn er nicht gleich runter geht, hingehen und ihn "runterschmeissen".
Es dauert, ist nervig, anstrengend, aber es geht darum, wer Sieger bleibt, er oder Du.



Hund hat Angst bei Silvesterknallerei

Hallo,
könnt Ihr mir helfen?
Gina meine 4 jährige Hündin hat fürchterliche Angst Bei Knallerei und in Kürze geht's ja wieder voll los damit.
Kann ich ihr beibringen, dass sie keine Angst davor haben muss
Gruß Gisela

Antwort:

Hallo Gisela,
es gibt hierzu einige sehr gute Homöopathische Mittel. Im weiterem wäre die Desensibilisierung durch eine CD die Möglichkeit deinen Hund von seinen Ängsten zu befreien.



Mein Hund leidet unter Allergien

Mein Eineinhalbjähriger Schäferhund Ferris leidet unter Allergien. Seine Haut ist schwarz gefärbt ,er hat Juckreiz und offene Stellen am ganzen Körper. Habe von der Desensibilisierung bis zur Heilpraktik schon alles Mögliche versucht, aber keinen Erfolg .Wie kann ich meinem Hund noch helfen?
Lieben Gruß Sabine

Antwort:

Hallo Sabine!
Dein Hund ist leider kein Einzelfall. Von 10 Hunden leiden in der Zwischenzeit gut 8 Hunde unter Allergien. Die Desensibilisierung ist da nur ein Punkt und führt leider nicht immer zu dem erwünschten Erfolg.
Die Ursachenforschung kommt langsam zu dem Entschluss, dass viele Faktoren zu den Allergien führen.
Eine Fellanalyse ist hilfreich um die Allergene zu bestimmen. Zur äußerlichen Behandlung und gegen den Juckreiz gibt es einige Hilfen die wir hier leider nicht mit Namen benennen dürfen. Bei so einem jungen Hund haben wir aber gute Möglichkeiten den Körper des Hundes zu desensibilisieren. Es ist ein langwieriger Prozess hat aber bis jetzt bei einigen Hunden gute Ergebnisse erzielt. Unsere Tierexpertin Iris Leupold-Schäfer kann dir hier sicherlich weiterhelfen. Nehme bitte Kontakt zu Ihr auf.



Ohne Chemie endwurmen geht das?

Hallo!
Möchte meinem Hund nicht 4-5-mal im Jahr mit diesen Chemiekeulen endwurmen. Gibt es noch andere Möglichkeiten? Habe zwei kleine Kinder und es ist mir wichtig das mein Hund keine Würmer hat.

Antwort:

Zuerst sollte anhand einer Kotprobe festgestellt werden ob der Hund Würmer hat. Diese Kotprobe kann bei Ihrem Tierarzt untersucht werden. Sollten sich keine Würmer oder Wurmeier finden, braucht Ihr Hund nicht entwurmt werden. Es ist jederzeit möglich den Hund homöopathisch zu entwurmen. Hier gibt es gute Präparate die den Organismus des Hundes nicht angreifen und dennoch Sicherheit bieten. Bitte informieren Sie sich hier bei einem unserer Heilpraktiker die Ihnen sicherlich gerne helfen.



Hundeleckerchen selbst gemacht

Hundekuchen

Zutaten:
150 g Quark - 6 EL Vollmilch - 6 EL Olivenöl - 1 Eigelb - 100 g grobe Haferflocken - 50 g Weizenmehl - 50 g Dinkelmehl - eine Messerspitze Ingwer

Zubereitung:
Alle Zutaten gut vermischen und Nussgroße Kugeln daraus formen. Auf einem Backblech mit Backpapier ca. 30 Minuten bei 200 °C kross backen. Diese einfachen aber leckeren Hundekuchen können mit klein geschnittenem Käse, Speck, Schinken oder mit Olivenstückchen statt dem Ingwer variiert werden, der Ingwer jedoch hat eine Magenberuhigende Wirkung, und hat sich als Leckerli vor langen Autofahrten bewährt.

Thunfischleckerchen
Mann nehme 2 Dosen Thunfisch, 2 Eier . 300 Gramm Mehl verrühre den Brei ordentlich gegeben falls noch etwas Wasser oder Öl dazu , auf ein Backblech verstreichen 30 Min bei 200 Grad backen!

Himbeerleckerchen
100g Himbeeren
1 Vanilleschote (Wir haben es ohne gemacht)
100g Haferflocken
1-2 EL Honig
175-200g Mehl
etwas Öl (25ml)

Alles mixen (wenn mit Schote dann diese auskratzen), Brei aufs Blech und bei 175C ne 30-40 Min. backen